Das Prinzip

Rückwärtsgewandte, menschenverachtende und egoistische Stimmungsmacher/innen treiben die Demokratie vor sich her. Sie stellen unsere Art des Zusammenlebens in Frage - unsere Freiheit und Weltoffenheit. Sie schüren Ängste. Sie verachten unsere Grundwerte und verhöhnen die Demokratie. 2017 wird nicht besser - wenn wir uns nicht bewegen. Denn je mehr sie bedroht wird, desto klarer ist: Demokratie ist eine großartige Erfindung. Wir wollen sie wiederbeleben. Indem wir Menschen die Möglichkeit geben, die Politik zu beeinflussen und ihnen die Mittel geben, dass sie endlich gehört werden. Wir sind ein Neuanfang mit einem vollkommen neuen, echt demokratischen Ansatz.

Demokratie #brauchtBEWEGUNG

Vieles wird neu gedacht: wie wir uns fortbewegen, wie wir arbeiten, wie wir konsumieren. Aber wir müssen auch Mitbestimmung neu denken. DEMOKRATIE IN BEWEGUNG ist Demokratie zum Mitmachen: ein runderneuertes System von Mitbestimmung und Transparenz in der Politik. Viele Menschen haben ihr Vertrauen in die Parteien verloren: Politische Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar. Politiker/innen sichern vor allem ihre eigene Macht. Vorsitzende fühlen sich nicht ihrer Basis verpflichtet. Parteien räumen Lobbyisten von Konzernen, Banken und Vermögenden zu viel Macht ein. Die reichsten zehn Prozent des Landes verfügen über 60 Prozent des Vermögens. Ein Drittel der Bevölkerung hat gar kein Vermögen oder ist sogar verschuldet. Reiche werden reicher, Arme ärmer und die Mitte verunsichert.

Und den meisten scheint die Fantasie abhanden gekommen, dass es auch anders geht. Doch das tut es!

„Parteien werden nicht überflüssig, wir haben nur die falschen. Der alte Kampf zwischen Christdemokraten und Sozialdemokraten ist bedeutungslos geworden, weil die Einflüsse der Kirche und der Gewerkschaften verblassen. Nationalisten und Populisten haben das früher begriffen. Jetzt muss der Rest der Parteienlandschaft verstehen, dass hier die Herausforderung liegt.“

Interview im SPIEGEL vom 23.01.2017

Es geht anders! Unsere neue, echt demokratische Struktur garantiert, dass alle bei DEMOKRATIE IN BEWEGUNG mitbestimmen und entscheiden können, was in den Parlamenten bindend umgesetzt werden soll. So verhindern wir, dass es zwar Programme gibt - diese aber nicht umgesetzt werden. Und dass eine Parteiführung über den Kurs aller bestimmt. Das geschieht, nach Diskussion, auch anhand von einfachen, zeitgemäßen Technologien via Internet und Telefon. Und im Sinne unserer unveräußerlichen Grundhaltung. Und von Transparenz. Beidem verpflichten sich unsere Fürsprecher/innen in einem Ethik-Kodex. DEMOKRATIE IN BEWEGUNG ist weltoffen, transparent und gerecht.

DEMOKRATIE IN BEWEGUNG ist ein Hybrid aus Bewegung und Partei, außen wie innen. Aus Allgemeinheit, Mitgliedern, Unterstützer/innen und Kuratorium; Abgeordnete in Parlamenten nennen wir Fürsprecher/innen. Zwischen all diesen Gruppen gibt es ein präzise durchdachtes System von Rechten und Pflichten, Kontrolle und Balance. Die Struktur garantiert, dass auch Nicht-Mitglieder Themen in unser Parteiprogramm einbringen und mitbestimmen können. Alles auf der Grundlage der Werte von DEMOKRATIE IN BEWEGUNG, deren Einhaltung ein Kuratorium sichert. Das System verhindert gleichzeitig, dass Trolle und Spinner/innen DEMOKRATIE IN BEWEGUNG lahmlegen. Und dass einzelne Personen über die Partei bestimmen. Zu jedem Thema finden sich Initiativen aus Betroffenen und Fachleuten, ob ausgelost, als Team oder Einzelkämpfer/in. Es geht um den Dienst an der Sache, für die Demokratie. Bewegung entsteht durch viele.

Gerechtigkeit #brauchtBEWEGUNG

Wir haben uns entschieden. Wir finden uns nicht länger mit den Ungerechtigkeiten ab. Dass Einkommen und Herkunft der Eltern über die Zukunft eines Kindes entscheiden. Dass diejenigen von uns, die für Alte, Schwache und Kinder sorgen, einen Bruchteil dessen verdienen, was derjenige bekommt, der mit Geld spekuliert. Wenn eine Frau bei gleichem Können weniger verdient als ihr Kollege. Dass Alleinerziehende und ihre Kinder besonders oft in Armut leben. Dass Wohnraum immer teurer wird. Wenn derjenige, der ein Unternehmen ruiniert, mit Millionen belohnt wird und dafür Angestellte entlassen werden. Dass es Menschen gibt, die über 40 Jahre 40 Stunden die Woche arbeiten und von ihrer Rente nicht leben können. Dass auf Kosten der nächsten Generationen die Grundlagen des Lebens, die Bodenschätze, das Klima, die Natur, zerstört werden.

Die soziale Ungleichheit muss ins Zentrum der politischen Agenda. Und mit ihr die ökonomischen, ökologischen und kulturellen Ungerechtigkeiten. Sie verursachen die allermeisten Probleme unserer Zeit. Solange wir der Ungerechtigkeit nicht an die - ökonomische - Wurzel gehen, diskutieren wir nur über die Linderung der Symptome und die Schwächsten müssen als Sündenböcke dafür bezahlen.

„Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass es ungerecht zugeht, sie erkennen, dass sie in ihren Chancen und Freiheiten beschnitten werden, dass es den eigenen Kindern nicht besser gehen wird und dass die politische und wirtschaftliche Elite ihre Anliegen ignoriert. Dies ist nicht nur ein Gefühl, sondern die Realität: Die soziale Ungleichheit ist ein zentrales Problem der westlichen Welt heute. Wer das leugnet, lebt auf einem anderen Planeten.”

Interview in der ZEIT vom 01.12.2016

2017 #brauchtBEWEGUNG

Wir hoffen nicht mehr darauf, gehört zu werden. Wir wollen unsere Stimme nicht nur erheben, sondern sie nutzen. Nicht einmal alle vier Jahre. Sondern täglich. Wir wollen die Menschen zu Lobbyisten ihrer eigenen Interessen machen und so eine gerechtere Gesellschaft erwirken. Wir sind nicht gegen Parteien, sondern gegen ihren Mangel an Mitbestimmung. Wir sehen uns nicht einfach nur als Protest - sondern als konstruktiven Motor. Wir werden mit unserer echt demokratischen Struktur auch andere in Bewegung bringen.

Wir mischen uns jetzt ein. Wenn sich 100.000 Menschen DEMOKRATIE IN BEWEGUNG anschließen, wird daraus eine Partei, die zur Bundestagswahl am 24. September antritt. Denn dann hat diese Idee die Unterstützung, die es braucht, um unsere Demokratie in Bewegung zu versetzen.

Das ist ein irrer Plan. Aber es sind auch irre Zeiten. Die Demokratie verteidigt sich nicht von selbst. Es ist an uns zu handeln. Für die Zukunft, für Europa, für eine gerechtere Welt. Auf geht's, bewegt Euch!

„Die Menschen, die Mauern eingerissen und die Welt verändert haben, haben sich nicht beschwert. Die haben ihre Prüfungen mit wehenden Fahnen bestanden. Warum suhlst du dich in deinem Selbstmitleid? Steh' auf und kämpfe. Dann wirst du sehen, dass dir plötzlich Menschen helfen, von denen du es nie gedacht hättest. Wir sind trotz aller Rückschläge dabei, die Welt zum Positiven zu verändern. Und es geht gerade erst los.“

Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 28.01.2017

Wenn wir es schaffen, 100.000 Unterschriften zu sammeln, dann treten wir zur Bundestagswahl 2017 an. Bist Du dabei?