#aufstehengegenrechts

Appell an die linke Sammlungsbewegung Aufstehen

Hetzjagden, hasserfüllte Parolen, Gewalt gegen Presse und Polizei. Die Bilder aus Chemnitz haben uns erschüttert. Sie zeigen was passiert, wenn die Politik den Rechten nach dem Mund redet.

Inmitten der aufgeheizten Stimmung und der anhaltenden Debatte rund um die Migrationspolitik ist heute die linke Sammlungsbewegung Aufstehen offiziell gestartet. Wir begrüßen jeden Versuch, politische Kräfte zusammenzubringen und zu bündeln, die sich für eine gerechtere Gesellschaft starkmachen.

Doch insbesondere ein Punkt macht uns Sorgen: In ihrem Manifest werben die Initiator*innen von Aufstehen für die Bekämpfung von Fluchtursachen  – doch  die Integration von Geflüchteten in Deutschland und Europa erwähnen sie nicht. Sie stellen einen direkten Zusammenhang zwischen den Geflüchteten seit 2015 und der Verschärfung sozialer Probleme her.

Das halten wir für gefährlich! Es schließt den Kreis von links nach rechts. Es formt eine gemeinsame Front gegen alles Fremde. Es spielt die Schwächsten unserer Gesellschaft gegeneinander aus.

Deshalb appellieren wir an die Initiator*innen von Aufstehen: Steht auf gegen Rechts!

Weltoffenheit und Vielfalt sind Grundwerte unserer Gesellschaft. Wenn Ihr zum Aufstehen ruft, dann bitte auch zum Aufstehen gegen Rechts! Zum Aufstehen für eine menschenwürdige Migrationspolitik, die einen Bogen spannt von der Ursachenbekämpfung bis zur erfolgreichen Integration von Geflüchteten in unsere Gesellschaft!

Eine Sammlungsbewegung im Jahr 2018 kümmert sich um Geringverdienende UND Geflüchtete. Sie schottet nicht ab, sondern hat Ideen für Integration und Zusammenleben. In ihr kämpfen Frauen, junge Menschen und People of Color GEMEINSAM mit Arbeitslosen, Alleinerziehenden und Rentner*innen für eine gerechte, vielfältige und friedliche Gesellschaft.

Die Welt ist in den letzten Jahrzehnten auf vielen Ebenen offener und vernetzter geworden. Es gibt kein Zurück zu einer geschlossenen Welt in den Traditionen und Grenzen von Nationalstaaten.

Lasst uns deshalb Kräfte sammeln, indem wir nach vorne schauen und mit neuen Ideen die Zukunft gestalten! Lasst uns Visionen und Utopien entwickeln, die keine Grenzen kennen auf dem Weg zu einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft!

Dafür stehen wir auf.

Bildnachweis: strassenstriche.net, flickr.com, https://www.flickr.com/photos/strassenstriche/30586799768/in/photolist-NARoLQ-NARnML-NARmRC-NARkWG-NARjtb-NARi8q-27YAFhG-27YAEJY-29m63D4-29m62r4-29m617k-29m5YLp-29m5XZV-27YABko-29CYFqm-2aE38Ff-LYnzZa-2aE32L9-2aE311W-2aE2TVE-2aE2Q4S-2aE2NLS-NAMHR1-27YxptJ-27YxndG-LYndYT-LYncng-2aJog4g-2aJodDM-2aJobUK-NAMv1b-29m2vnx-2aJo3D6-2aE2kuC-2aE2hyN-LYmSWt-27Yn9Yw-29CMVEq-2aDRaDW-2aJcbPX-27YmBpE-29CMFNC-29CMDPY-29CMAyu-2aDQxYN-2aJbHx2-2aDQre5-27YmcPU-2aFzU4V-u24pF/

Beachtenswerte Beiträge

  1. miri says:

    Deutschland braucht eine neue Sozialpolitik, eine die menschenwürdiges Leben für Jede*n möglich macht, für Arbeislose, Rentner*innen und Menschen mit Behinderungen genau so wie für Migranten bzw. Asylsuchende.

    Es muss Schluss sein mit dem gegeneinander ausspielen der sozial benachteiligten gegen zugewanderte Menschen.

    Dafür sollte sich eine linke Sammlungsbewegung stark machen.

  2. Sofian says:

    Der Historiker in mir möchte dir hier massivst widersprechen, Harry. Nur, weil etwas für Arbeiter ist, ist es nicht zwangsläufig links. Ebenso ist durch die Verwendung des Wortes “Sozial” noch nichts als Links gekennzeichnet. Damit betreibst du Wortklauberei und fällst du einem historischem Framing auf den Leim. Der Nationalsozialismus ist eine durch und durch rechte Strömung, in jeder politischen Hinsicht. Lass dich von dem Label nicht täuschen!

    Richtig ist, dass die NSDAP in ihrer Mittelzeit (um 1933) einen linken Flügel hatte. Dieser wurde während der Strasser-Krise und beim Röhmputsch fast vollständig aufgerieben. Danach gab es keinen, die Ideologie der NSDAP war schon immer Konservativ, Nationalistisch, Rassistisch und Antisemitisch, da war nie ein Funken Progressivität oder Internationalismus drin oder der Mensch im Mittelpunkt (Grundlagen der Linken Politik). Sie daher als Links zu bezeichnen, weil sie linke Themen gekapert haben, ist falsch.

    Die von dir aufgeführten Ziele sind zwar sozialistisch geframet, wenn man sie aber zu lesen versteht, dann erkennt man darin, dass die NSDAP nie sozialistisch war oder solche Ziele vertrat. Denn es ist nicht wichtig, was eine Partei vertritt, sondern warum sie etwas vertritt, wenn man sie einer Strömung zuordnen will. Ich möchte dir das an ein paar dieser Punkte deutlich machen:

    Brechung der Zinsknechtschaft
    Die Brechung der Zinsknechtschaft im Parteiprogramm der NSDAP bezieht sich auf “die Bekämpfung des volksschädlichen jüdischen Börsen- und Leihkapitals, daß die Deutschen moralisch verseucht”. So schrieb Goebbels bereits 1925:

    „Unter Brechung der Zinsknechtschaft verstehen wir die Beseitigung der tyrannischen Geldgewalt der Börse in Staat und Wirtschaft, die das schaffende Volk ausbeutet, moralisch verseucht und zum nationalen Denken unfähig macht.“

    Dieser Punkt verfolgte vor allem den Zweck, die in der damaligen Bevölkerung starken sozialistischen und antikapitalistischen Strömungen durch antisemitische Konnotationen auf die NSDAP umzuleiten. An einer Antikapitalistischen Position selbst war diese Partei nie interessiert, Sozialisten wurden von ihr von Anfang an bekämpft.

    Bodenreform, die die Möglichkeit schaffen sollte, Boden für gemeinnützige Zwecke entschädigungslos zu enteignen

    Dazu einfach ein Zitat aus dem 25-Punkte-Programm, dass du auch zitierst:

    Gegenüber den verlogenen Auslegungen des Punktes 17 durch Gegner der Partei ist noch folgende Feststellung notwendig:
    Da die NSDAP. auf dem Boden des Privateigentums steht, ergibt sich von selbst, daß der Passus “Unentgeltliche Enteignung” nur auf die Schaffung gesetzlicher Möglichkeiten Bezug hat, Boden, der auf unrechtmäßige Weise erworben wurde oder nicht nach den Gesichtspunkten des Volkswohls verwaltet wird, wenn nötig zu enteignen. Dies richtet sich demgemäß in erster Linie gegen die jüdische Grundstücksspekulations-Gesellschaften.

    Verstaatlichung
    Dieses Ziel hättest du ganz zitieren sollen, dann wäre auch hier die antisemitische Konnotation hervorgekommen. Es wird die Verstaatlichung von sogenannten Trust gefordert. Auch dieser Punkt steht unter der Oberüberschrift “Brechung der Zinsknechtschaft” und zielt vor allem auf die jüdischen Bankhäuser ab, aber auch auf andere Großindustrielle - denn der erste Weltkrieg hat den Mittelstand zugunsten der Großindustrie praktisch gegrillt. Das ließt sich im Kontext mit dem Vorhergegangenen Punkt des Programms (“Im Hinblick auf die ungeheuren Opfer an Gut und Blut, die jeder Krieg vom Volke fordert, muß die persönliche Bereicherung durch den Krieg als Verbrechen am Volke bezeichnet werden. Wir fordern daher restlose Einziehung aller Kriegsgewinne.”) besonders deutlich. In die gleiche Kerbe schlägt die Gewinnbeteiligung hier.

    “Todesstrafe für Wucherer”
    Eine in der damaligen Parteienlandschaft recht verbreitete Forderung… die entsprach irgendwie dem Zeitgeist der 20er…

    Alle von dir genannten Punkte haben nie einen sozialistischen Ursprung gehabt, sondern dazu gedient, in der Bevölkerung verbreitete antikapitalistische Ressentiments auf die Ideologie der NSDAP zu übertragen. Lies dir das Programm doch mal in Gänze durch.

    - nicht als Moderator -

  3. Dafür haben wir ja hier einen Austausch gegründet:

    finde ich gut. Damit erreicht man aber nur einen Teil. Und die man erreicht, sind eigentlich ohnehin auf unserer Seite. Aber es macht die Sache erträglicher. Ein wenig.

    Wir müssen bei der Presse einfordern, weniger über die AfD und mehr über die traurigen Gestalten zu berichten, die sich für tolle Deutsche halten. Den “Hütchen-Mann” vom LKA Sachsen und weitere.
    Den “Grüßer von Rostock” mit dem Fleck im Schritt hat man gnadenlos bloßgestellt und das hat abgeschreckt. Wer die “hässliche Fresse des Faschismus” auf der Straße zeigt, verdient kein Mitleid.

    Ich denke, wir müssen Beides tun. So schwer das fällt. Aber wenn man im Umfeld Menschen hat, die abrutschen, kann man sie vielleicht halten. Aber man darf sie nicht widerstandslos in die braune Filterblase abrutschen lassen.

    Irgendwelche Nazi-Schreihälse auf der Straße würde ich nicht ansprechen. Aber wenn ich jemanden kenne, der rechtes Gedankengut äußert, gibt es Kontra. Die Möglichkeit nehme ich mir, wenn ich die Gespräche abbreche.

    Aber zu deiner Frage:

    Ich muss mich für nichts schämen…ich bin Deutscher…meine Mutter und mein Vater sind Deutsche…wir hatten nichts mit den Greultaten von Hitler zu tun …und verabscheuen diese Taten zutiefst…

    Daher müssen wir aufpassen, dass nicht neue Gräueltaten folgen. Die AfD zeigt ihre Nähe zu radikalen Organisationen immer offener. Sie bereiten den Boden für einen neuen Nationalismus.

    Ich lass mich nicht als Nazi diffamieren nur weil ich Deutscher bin und Kritik an unserer Politik übe.
    Ich bin stolz Deutscher zu sein…so wie die Türken stolz sind Türken zu sein…wie Italiener, Griechen, Spanier stolz sind auf Ihre Herkunft.

    Neonazi ist man, wenn man denkt, man wäre besser als andere. Wenn man denkt, bestimmte Menschen müssen nicht aus dem Meer gerettet werden. Wenn man nicht darüber nachdenkt, wie verzweifelt man sein muss, um mit kleinen Kindern in ein Schlauchboot zu steigen und auf das Mittelmeer zu fahren.

    Die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel hat nichts mehr mit humanitärer Hilfe zu tun …sondern die Zerstörung unserer Kultur, unseres Friedens unserer Sicherheit.

    Unsere Kultur ist es, Menschen in Not zu helfen. Neue Einflüsse aufnehmen, neugierig sein auf das, was sie mitbringen. Wer ist so arrogant, nicht zu schätzen, was wir gewinnen können. Die Römer haben uns damals auch “überfallen”. Wein und Straßenbau. Gastarbeiter aus Italien, Griechenland, der Türkei haben uns überrant? Sie haben hier die Drecksarbeit gemacht und viel mehr als Pizza, Gyros, Köfte mitgebracht.

    Wie viel wäre unsere Kultur wert, wenn sie von 1% traumatisierter, entwurzelter und verzweifelter Kriegsflüchtlinge zerstört werden könnte? Unsere Kultur ist stark und unser Mitgefühl so groß wie unsere Hilfsbereitschaft. Nur 17% sind egoistische ignorante A-löcher. Das ist keine Mehrheit, aber die sind die Gefahr für unsere Kultur.

    Ich schulde Niemand etwas…

    Wer schuldet denn dir etwas? Woher nimmst du das Recht, Frieden zu fordern? Schuldet dir das jemand?

    Ich möchte in Frieden leben

    Warum wohl flüchten die Menschen aus dem Krieg zu uns? Da kommen viele Menschen, die das auch wollen.

    wer den Frieden in Deutschland gefährdet, muss Deutschland verlassen.

    Also alle AfD - Wählers?

    Ich habe mein Leben lang gearbeitet und keine Lust mit Denen meine verdiente Rente zu teilen, die noch nie etwas zu unserem Sozialsystem beigetragen haben und unser System nur ausnutzen. Rente ist keine Sozialleistung sondern Geld das wir verdient und eingezahlt haben.

    Nichts verstanden. Rente wird nicht angespart. Sie wird von den Zahlenden an die Alten gezahlt. Direkt von der Hand in den Mund. Je mehr Menschen einzahlen, umso mehr Rente kann man auszahlen.

    Jeder der unsere Kultur respektiert und sich integriert, hier arbeiten und mit uns hier leben, mit uns und nicht parallel zu uns, unsere Gesetze achtet ist gern gesehen, ungeachtet welcher Hautfarbe und Religion.

    Mal angenommen, du müsstest selber flüchten. Wärst du nicht froh um jedes Stückchen Heimat, das du mitnehmen könntest? Wäre es nicht schön, wenn du Teile deiner Kultur behalten könntest?

    All Jene die hier Verbrechen begehen und sich nicht integrieren, sollten sofort ausgewiesen werden. Unsere Politiker haben die Pflicht uns zu schützen.

    Das ist ohnehin schon so. Leider interessieren sich die Menschen mehr für Fußball als für Politik. Wenn wir den Politikers mehr auf die Finger schauen, können sie nicht mehr so viel Mist bauen. Aber dazu brauchen wir die Presse. Der muss man auch auf die Finger schauen.

    Bin ich deshalb links oder rechts ?

    Eine Ausweisung oder Abschiebung kommt teilweise einem Todesurteil gleich. Seenotrettung zu verhindern kommt einem Todesurteil gleich. Todesurteile sind menschenverachtend. Damit stellt man sich über die Frage nach rechts oder links. Damit ist man nur noch ein A-loch.

    Um in Deutschland wieder gut und sicher Leben zu können muss politisch ein Wandel geschehen. Wir brauchen Politiker für Deutschland, für mehr Gerechtigkeit…Gesetze für Menschen, Tiere und Umwelt und nicht wie im Moment wider jeder Vernunft.

    Was genau widerspricht denn der Vernunft? Die jungen Männer, die zu uns flüchten, sind nicht häufiger straffällig, als junge Männer, die einen “Arier-Test” bestehen würden. Das ist bei denen aber schlimmer, weil sie nicht von hier sind? Das ist rassistisch.

    Es gibt wichtigere Probleme. Die meisten Deutschen werden von anderen Deutschen umgebracht. Mit dem Auto. Oder mit “Sportwaffen”. Jeder Todesfall ist tragisch und muss vermieden werden. Und die meisten verhindert man mit Tempolimit und einem Verbot von “Sportwaffen”, nicht dadurch, dass man seine Menschlichkeit ablegt.

    :grimacing: Entschuldigung für die Wall of Text…

  4. Da die Reaktionen auf den von Goldi eingestellten Text hier eher einem immer wiederkehrendem Muster folgt würde ich gerne einmal das ganze aus einer anderen Sichtweise angehen.

    Wenn man den Text runterbricht auf die einfachste Ebene (und dabei die "zweifelhaften" Aussagen erst mal nicht berücksichtigt) so äußert sich hier ein Mensch der frustriert ist. Frustriert weil er spürt: irgendwas stimmt nicht. (Was genau, da will ich nicht weiter drauf eingehen, das wissen hier alle sonst wären wir nicht da)

    Prinzipiell ist das der gleiche Frust der auch die Menschen hier zusammengeführt hat.

    Durch die "zweifelhaften" Passagen jedoch wird es deutlicher wer hier spricht bzw. wer hier angesprochen werden soll. Menschen die (aus welchen Gründen auch immer) nicht weiter denken wollen oder können als bis zur Ihrer Haustür.

    Warum aber schaffen es die braunblauen scheinbar mühelos hier zu „fischen“ während sich, sagen wir mal, „progressive Intellektuelle“ dabei so schwer tun?

    Bei den braunblauen bekommt man gesagt:

    Ja du hast Recht! Was du machst ist richtig! Du bist ein guter, braver Mensch! Komm fahr ab auf deine Wut, das befreit dich!
    Ergo hört er dies heraus: Du bist ein klasse Typ, wir kümmern uns um dich!

    Beim "progressiven Intellektuellen", (mit seinem fast schon manischen Drang nach politischer und moralischer Unfehlbarkeit der erst einmal alles andere unterworfen wird) fühlt er sich eher wie in einer Erziehungsanstalt:
    Das ist falsch und das ist schlecht und das macht man nicht und das sagt man nicht…
    (Wobei das nur der Teil ist den dieser Mensch auch wirklich versteht, da mind. 50% was hier so steht auch in Chinesisch stehen könnte, dieser Mensch spricht und versteht einfach kein „Intellektuell“.)
    Ergo hört er dies heraus: Du bist ein schlechter Mensch, du musst dich erst ändern, dann kümmern wir uns auch um dich.

    Wo wird sich dieser Mensch wohl mehr angezogen fühlen?

    Beides ist weder gänzlich richtig noch gänzlich falsch, worauf ich hinaus will ist folgendes:
    Versucht doch mal zuerst die Menschen einzusammeln und erst wenn sich sowas wie "Bewegungsdynamik" entwickelt, dann erst auf die "Erziehungschiene" wechseln, auch weil dann schon ein gewisses Anfangsvertrauen aufgebaut ist.

    In jedem von uns steckt ein Fremdenfeind, das bekommen wir schon von klein auf beigebracht.
    In jedem Hetero-Mann steckt auch ein Sexist, auch in denen die es unter Kontrolle haben.
    Jeder benutzt irgendwann mal unbewusst "zweifelhafte" Redewendungen, usw. weil wir es irgendwann einmal gelernt haben.
    Usw. usw. Das ist so, Punkt.
    Deswegen ist man per se noch kein schlechter Mensch.

    Perfektion ist kein Ziel!!! Zumindest was die Menschen betrifft.
    Wenn ich sage: Ich bin über jeden Zweifel erhaben, dann glaubt mir das keiner.
    Wenn ich aber sage: Ich habe noch einige Sachen in mir die nicht toll sind, ich versuche aber jederzeit das zu hinterfragen und zu verbessern, dann bin ich doch sofort glaubwürdiger und komme besser in Gespräche.

    Ende vom Lied:
    Erst einmal sammeln: und zwar aus allen Schichten, allen Richtungen, allen Geschlechtern, Religionen usw.

    Ziele: Wege aus dem Dilemma xxxxxxxx, mit allen, für alle.
    (Mir ist durchaus bewusst das „mit allen, für alle“ nur ein Traum ist)

    Deswegen notwendiges Grundgerüst:
    Gegen Nationalismus, Grenzen, Feindbildung, Kriege, Raubtierkapitalismus mit allen seinen Auswirkungen, …
    Für mehr :heart:, Miteinander, Nachhaltigkeit, Gemeinwohl …

    Dann kommt die „Erziehungsphase“ von ganz alleine oder ist wesentlich einfacher sowohl für die „Lehrer“ als auch die „Schüler“.

    Als Beispiel:
    Hier ist schon öfter die "friedliche Revolution" 1989 in der DDR thematisiert worden.

    Was aber scheinbar gern übersehen wird:
    Hier kämpften die Feministin neben dem Sexisten, der Homophobe neben dem Homosexuellen, der Rassist neben dem weltoffenen vielfältigen zusammen für ein Ziel.
    (Leider ist es hier versäumt worden aus diesem Grundgerüst etwas wirklich "Gutes" zu entwickeln, ist aber eine andere Geschichte.)

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