Lasst uns Partei anders machen

Partei anders machen

Politik muss grundlegend anders gemacht werden, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Politik anders machen heißt für uns auch Partei anders machen.

Offen für alle

DEMOKRATIE IN BEWEGUNG steht allen Menschen offen, die sich unseren Grundwerten verpflichtet fühlen. Um mitzumachen, muss man nicht Mitglied werden. Es gibt vielseitige Möglichkeiten, sich zu engagieren oder einfach am eigenen Herzensthema mitzuarbeiten. Das gilt natürlich auch für Menschen, die kein Wahlrecht in Deutschland haben. Einfachster Einstieg bei DiB: unser Marktplatz der Ideen.

Das Initiativprinzip

Das Programm unserer Partei entsteht durch sogenannte Initiativen. Das sind einzelne Forderungen oder Pakete von Forderungen zu einem bestimmten Thema. Sie werden von mindestens drei Beweger/innen oder Parteimitgliedern im Plenum, so heißt unsere Abstimmungsplattform, eingebracht – dort werden sie diskutiert und abgestimmt.

Warum das eine gute Idee ist? Weil neuartige und gerechte Lösungen für die Zukunft nur entstehen, wenn sich viele und unterschiedliche Menschen beteiligen. Um mitzumachen, kannst Du Dich im Plenum registrieren.

Transparent und ehrlich

Wir sind überzeugt, dass politische Prozesse transparenter werden müssen, um das Vertrauen der Menschen in Politik zurückzugewinnen. Wir fangen bei uns selbst an: Alle Mitglieder bei DiB unterschreiben unseren Ethik-Kodex.

Darin verpflichten sich zum Beispiel Abgeordnete zur vollständigen Offenlegung von Nebeneinkünften, zum Verzicht auf bezahlte Nebentätigkeiten, zur Veröffentlichung aller Termine mit Lobbyist/innen und zur Einhaltung einer Karenzzeit von drei Jahren, in denen sie nach dem Mandat keiner Lobbytätigkeit nachgehen dürfen.

Partei der Vielfalt

In den großen Parteien liegt der Altersdurchschnitt bei rund 60 Jahren. Der typische Bundestagsabgeordnete ist weiß, männlich und Jurist. Wir wollen als Partei die Vielfalt unserer Gesellschaft repräsentieren. Jung und alt, mit und ohne Behinderung, bunt und vielfältig. Das tun wir durch eine aktive Ansprache von Gruppen, die in der Politik unterrepräsentiert sind.

Für Ämter und Mandate gelten bei uns Quoten: 50 Prozent für Frauen und 25 Prozent für Menschen, die aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, einer Behinderung oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden.

Finanziell unabhängig

Wir nehmen kein Sponsoring und keine Parteispenden von Unternehmen an. Spenden von Privatpersonen sollen auf 50.000 Euro pro Person/Jahr beschränkt sein. Darüber hinaus finanzieren wir uns durch Mitgliedsbeiträge – und hoffen natürlich auf die staatliche Parteienfinanzierung, dafür müssen wir aber erstmal erfolgreich an der Bundestagswahl teilnehmen.

Kommunikation und Kultur

Als Organisationen sind Parteien so ziemlich das Verstaubteste, was sich finden lässt. Kein Wunder, dass sich nur sehr wenige und insbesondere kaum junge Menschen vorstellen können, sich parteipolitisch zu engagieren.

Durch eine offene und positive Kultur, einen ergebnisorientierten Prozess, moderne Arbeitsmethoden, digitale Tools und eine starke Gemeinschaft begeistern wir Menschen für die Mitarbeit bei DiB. Wertschätzende, gewaltfreie und barrierefreie Kommunikation ist uns dabei ein wichtiges Anliegen.

Neugierig und experimentierfreudig

Wir haben DiB in wenigen Wochen von einer Idee auf dem Papier zu einer Partei mit Landesverbänden in allen Bundesländern aufgebaut und sind direkt in den ersten Wahlkampf gestartet. Wenn man dabei auch noch den Anspruch hat, Strukturen und Prozesse der Parteipolitik neuzudenken, gilt es agil und flexibel zu sein.

Wir verstehen den Status quo bei DiB als Prototyp. Wir entwickeln Ideen, testen sie und entwickeln sie dann weiter. Wir wünschen uns eine moderne Parteiorganisation mit flachen Hierarchien, basisdemokratischen Entscheidungsprozessen und Alternativen zur klassischen Mehrheitsentscheidung. Auf diesem Weg stehen wir noch ganz am Anfang – es bleibt viel zu tun!

Wie stellst Du Dir die optimale Partei der Zukunft vor? Was wünschst Du Dir in Bezug auf Strukturen, Prozesse und die Kommunikation? Was muss DiB unbedingt anders machen als die großen Parteien?

Beachtenswerte Beiträge

  1. ben says:

    Es ist genau solches Misstrauen, welches Frauen (und anderen diskriminierten Menschen) immer in den entgegen gebracht wird. Warum willst du ihr nicht glauben? Mit welcher Intention sollte sie sich das ausdenken? Es ist bei weitem nicht lange her, dass Lufthansa auch Frauen zu Pilotinnen ausbildet. Du kennst die Umstände nicht aber ohne nachzufragen behauptest du zu wissen, dass sie lügt. Das selbe Misstrauen wird anderen so nicht vorgebracht. Es ist echt unglaublich wie sich hier auf einem Forum einer Partei, die gelobt dies besser zu machen, verhalten wird.


    Ich habe dieses Thema in den Unterbereich Veröffentlichungen verschoben. Es gelten die dort genannten Regeln und diese werden hier durch gesetzt. Wir sich daran nicht halten will, braucht sich nicht beteiligen.

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