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Frauen stellen nur 37 Prozent aller Bundestagsabgeordneten. Wenn die FDP, AfD und CDU an Stimmen gewinnen, wird der sowieso schon geringe Frauenanteil im Bundestag sogar noch sinken.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Politik ist immer noch eine Männerdomäne. Machtkämpfe werden zwischen Männern ausgetragen, Frauen aus vielen politischen Entscheidungen gerne herausgehalten. Das ist schon immer so. Frauen finden wesentlich weniger Gehör. Es gibt kaum Vorbilder für Frauen. Männern hingegen wird allgegenwärtig vorgelebt, dass sie erfolgreich sein können und werden.

Diese Strukturen brechen wir nur auf, wenn mindestens genauso viele Frauen an politischen Prozessen und Entscheidungen teilhaben wie Männer!

Wir bei DEMOKRATIE IN BEWEGUNG wollen es nicht länger hinnehmen, dass es so wenig Frauen in der Politik gibt. Wir haben uns eine Frauenquote von 50 Prozent für unsere Landeslisten und Vorstände gegeben und streben an, auch bei den Mitgliedern ausgeglichene Verhältnisse zu schaffen. Wir wollen Frauen ermutigen, bei uns mitzumachen und mitzugestalten.

Viele Studien zeigen, dass eine Frauenquote, wenn sie ernsthaft verfolgt wird, absolut zielführend ist. Deswegen müssen wir gerade heute verstärkt darauf achten, dass mit Hilfe von Quoten und damit einhergehenden ganzheitlichen Strukturen Grundlagen und Prozesse geschaffen werden, die den aktuellen Entwicklungen entgegenwirken.

Bei den großen Parteien fehlt es offensichtlich nach wie vor zu oft an gezielter Ansprache und auch an aktiver Rekrutierung von Frauen. Beides ist aber nötig, wenn Frauen langfristig für Politik gewonnen werden sollen. An patriarchalen Strukturen in der Gesellschaft und auch in den Parteien wird sich erst etwas ändern, wenn auch mehr Frauen an Entscheidungen beteiligt sind. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Wir von DiB wollen hier mit gutem Beispiel vorangehen und allen Frauen zeigen, dass wir auf ihr Engagement und ihre Talente nicht verzichten wollen und können.

Politik darf kein Männergeschäft sein. Das ist keine Gerechtigkeit. Das ist keine Welt, in der wir gut und gerne leben möchten.

Die Politik, also auch wir von DEMOKRATIE IN BEWEGUNG, muss die Strukturen verändern. Mit einer Frauenquote als Basis schaffen wir das und kommen so dem Ziel der Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern näher.

 

Foto: Flickr by Stepho The Bear

Article by Lea Brunn

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